Innovative Kunststoffe tragen maßgeblich dazu bei, die Transformation zu einer klimaneutralen und ressourceneffizienten Wirtschaft zu beschleunigen. Ob Verpackungen, Bauwesen, Mobilität, Konsumgüter oder industrielle Anwendungen: Kunststoffinnovationen ermöglichen neue Lösungen für Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz und Ressourcenschonung. Die folgenden Beispiele zeigen, wie Mitgliedsunternehmen von Plastics Europe durch nachhaltige Kunststoffe, innovative Recyclingtechnologien und den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe die Zukunft gestalten.
Mit einem starken Fokus auf Innovationen sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung, Prozesstechnologien und Umweltschutz treiben die Mitgliedsunternehmen von Plastics Europe Deutschland die Transformation der Kunststoffindustrie hin zu einer zirkulären Wirtschaft voran. Die Fortschritte reichen von der Nutzung biobasierter und recycelter Rohstoffe, dem Einsatz von Rezyklaten und recyclinggerechtem Design bis hin zu modernem mechanischem und chemischem Kunststoffrecycling. Diese Innovationen leisten einen wichtigen Beitrag zu Ressourcenschonung, Klimaschutz und einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.
Wie Kunststoffinnovationen eine nachhaltige Zukunft ermöglichen
Innovative Kunststoffe helfen dabei, zentrale gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Sie ermöglichen energieeffiziente Gebäude, leichtere Fahrzeuge, moderne medizinische Anwendungen, nachhaltigere Verpackungen und fortschrittliche Recyclingverfahren. Damit tragen sie zur Reduzierung von Emissionen, zur Schonung wertvoller Ressourcen und zum Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft bei.
Kunststoffverpackungen für
Kreislaufwirtschaft und Recycling
Kunststoffverpackungen schützen Produkte, reduzieren Lebensmittelverluste und werden zunehmend für die Kreislaufwirtschaft entwickelt. Moderne Verpackungslösungen setzen auf Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz sowie biobasierte und zirkuläre Rohstoffe.

Kaffeebecher aus chemisch recyceltem Polypropylen (Borealis)
Das Schweizer Molkereiunternehmen Emmi produziert gemeinsam mit Borealis und Greiner Packaging Getränkebecher für Emmi CAFFÈ LATTE aus chemisch recyceltem Polypropylen. Grundlage ist der Massenbilanzansatz, der den Einsatz zirkulärer Rohstoffe in hochwertigen Lebensmittelverpackungen ermöglicht.
© Emmi


Zertifiziert kompostierbare Menüschalen aus Papier (BASF)
Confoil und BASF haben eine zertifiziert kompostierbare Papierverpackung für Fertiggerichte entwickelt. Die Schalen sind mikrowellen- und ofengeeignet und bieten eine nachhaltige Alternative für moderne Lebensmittelverpackungen. © BASF


Hochleistungsbarriereverpackung (Dow)
Gemeinsam mit Partnern hat Dow ein innovatives Verpackungskonzept entwickelt, das hohe Produktsicherheit mit verbessertem Design for Recycling verbindet und somit die Kreislauffähigkeit von Verpackungen unterstützt. © Dow


Mehrwegbechersystem aus chemisch recycelten Rohstoffen (Borealis)
Borealis entwickelte für eine Veranstaltung der Messe Düsseldorf das erste umfassende Mehrwegbechersystem auf Basis von chemisch recycelten Rohstoffen aus der ReOil®-Technologie von OMV. © Borealis


Verpackungen aus biobasiertem Polyethylen (Braskem)
Gemeinsam mit Braskem setzt EOS Natura auf biobasiertes Polyethylen aus Zuckerrohr. Die Verpackungen reduzieren den CO₂-Fußabdruck und unterstützen den Einsatz nachwachsender Rohstoffe in der Kunststoffproduktion.
© EOS Natura


Lebensmittelbehälter aus 100 Prozent recyceltem Polypropylen (BASF)
Mit IrgaCycle® ermöglicht BASF den Einsatz von vollständig recyceltem Polypropylen in Lebensmittelbehältern. Die Lösung trägt dazu bei, hochwertige Kunststoffverpackungen im Kreislauf zu halten. © BASF


Verpackung für Geschirrspültabs mit Rezyklatanteil (Borealis)
Die innovative Monomaterial-Lösung aus Polyethylen kombiniert Rezyklateinsatz, vollständige Recyclingfähigkeit und hohe Leistungsfähigkeit für Konsumgüterverpackungen. © Borealis


Waschmittelbeutel mit 30 Prozent Rezyklatanteil (Dow)
Die vollständig recyclingfähige Verpackung besteht aus Polyethylen und enthält 30 Prozent Post-Consumer-Rezyklat. Sie wurde speziell für Anwendungen im Haushaltspflegebereich entwickelt. © Dow


Nachfüllbeutel mit reduziertem Materialeinsatz (Dow)
Durch den Wechsel von starren zu flexiblen Verpackungen wird der Kunststoffverbrauch reduziert. Das vollständig recyclingfähige Monomaterialdesign verbessert die Ressourceneffizienz und die Kreislauffähigkeit. © Dow


Kartonverpackungen mit recycelten und biobasierten Kunststoffen (Dow)
Die D-PAK™-Verpackung von Elopak verbindet hohe Produktleistung mit recycelten und biobasierten Kunststoffen. Sie unterstützt die Reduktion von CO₂-Emissionen und die Umsetzung zukünftiger Recyclingziele. © Dow

Rezyklate, biobasierte Kunststoffe und zirkuläre Rohstoffe
Innovative Kunststoffe aus recycelten oder nachwachsenden Rohstoffen helfen, fossile Ressourcen zu ersetzen und den CO₂-Fußabdruck von Produkten zu reduzieren. Sie kommen unter anderem in Konsumgütern, Spielwaren, Medizinprodukten und technischen Anwendungen zum Einsatz.

Wiederverwendbare Haushaltsprodukte aus erneuerbaren Rohstoffen (Borealis)
Gemeinsam mit Guzzini entwickelte Borealis langlebige Haushaltsprodukte aus erneuerbaren Rohstoffen. Die Produkte sind vollständig recyclingfähig und tragen zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks bei.
© Guzzini


Standbodenbeutel mit hohem Rezyklatanteil (Dow)
Das innovative Monomaterial-Laminat enthält rund 30 Prozent Post-Consumer-Rezyklat und eignet sich für hochwertige Verpackungsanwendungen außerhalb des Lebensmittelbereichs. © Dow


Parfümkappen aus biobasierten und zirkulären Kunststoffen (Dow)
Dow und LVMH arbeiten gemeinsam daran, den Einsatz nachhaltiger Kunststofflösungen in der Kosmetik- und Parfümindustrie auszubauen. © LVMH


Monomaterial-Zahnbürste aus nachhaltigem Kunststoff (Evonik)
Die Zahnbürste besteht aus dem nachhaltigen Polyamid VESTAMID® eCO und reduziert durch den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe ihren ökologischen Fußabdruck.
© Evonik


Erneuerbare Kunststoffe für Medizinprodukte (Neste)
Der Massenbilanzansatz ermöglicht den schrittweisen Ersatz fossiler Rohstoffe durch erneuerbare Alternativen und unterstützt die Transformation der Medizintechnik.
© Elle


Schnuller aus erneuerbar erzeugtem Polypropylen (Neste, Borealis, MAM)
Die Partner bringen einen Schnuller auf den Markt, der auf erneuerbaren Rohstoffen basiert und einen Beitrag zu nachhaltigeren Kunststoffanwendungen im Alltag leistet.
© MAM


Spielzeug aus biobasierten Kunststoffen (Braskem)
BiOBUDDi produziert nachhaltige Bausteine aus biobasiertem Polyethylen. Die Lösung reduziert Emissionen und unterstützt den Ausbau einer Kreislaufwirtschaft.
© BiOBUDDi


Kleinkindspielzeug aus biobasierten Kunststoffen (INEOS Styrolution)
PLAYMOBIL setzt für seine Junior-Produktlinie auf ISCC PLUS-zertifizierte Kunststoffe aus erneuerbaren Rohstoffen. Die Spielsets bestehen zu über 90 Prozent aus biobasiertem Kunststoff. © PLAYMOBIL


Wiederbefüllbare Trinkflaschen aus biobasierten Rohstoffen (Braskem)
Bottle Up und Eurobottle nutzen biobasiertes Polyethylen aus Zuckerrohr für wiederverwendbare Trinkflaschen und fördern damit Abfallvermeidung und Ressourcenschonung. © Bottle Up


Schutzhelm mit deutlich reduziertem CO₂-Fußabdruck (BASF)
KASK verwendet für seine Helme Neopor® Ccycled® von BASF. Durch den Einsatz chemisch recycelter Rohstoffe kann der Product Carbon Footprint um rund 90 Prozent reduziert werden. © KASK


Wiederverwendbare Trinkflaschen aus biobasiertem Polyethylen (Braskem)
Gemeinsam mit Braskem produziert Eurobottle wiederverwendbare Trinkflaschen aus dem biobasierten Polyethylen I’m green™. Die Flaschen werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und tragen dazu bei, Kunststoffabfälle sowie den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Durch ihre Wiederverwendbarkeit unterstützen sie eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft und stehen für innovative, ressourcenschonende Kunststofflösungen.
© Euro Bottle


Modell des wasserstoffbetriebenen Climate-Impulse-Flugzeugs (Syensqo)
Das Projekt Climate Impulse demonstriert das Potenzial von Innovationen für klimaneutrale Luftfahrt. Das geplante Flugzeug soll die Erde ausschließlich mit grünem Wasserstoff umrunden. © Syensqo


Boot aus erneuerbarem Polyethylen (Borealis)
Die AKVA Group setzt für maritime Anwendungen auf erneuerbares PE100-RC und zeigt neue Wege für nachhaltige Kunststofflösungen im Schiffsbau.
© AKVA group


Kinderkopfhörer mit 50 Prozent recyceltem ABS (INEOS Styrolution)
Die Kopfhörer bestehen zur Hälfte aus Post-Consumer-Rezyklat und verbinden hohe Produktleistung mit einem geringeren ökologischen Fußabdruck.
© INEOS Styrolution


Schallplatten aus Bio-Vinyl (Vynova)
Bio-zirkuläres PVC reduziert den CO₂-Fußabdruck von Schallplattenverbindungen um bis zu 90 Prozent gegenüber konventionellem, fossilbasiertem Vinyl.
© Plastchem

Kunststoffe im Bau:
energieeffiziente Gebäude und nachhaltiges Bauen
Kunststoffe leisten einen wichtigen Beitrag zu Energieeffizienz, Langlebigkeit und Ressourcenschonung im Gebäudesektor. Innovative Materialien ermöglichen nachhaltigere Lösungen für Fenster, Rohrsysteme, Dämmung und Innenausbau.

Siemens setzt auf biomassebilanzierte Kunststoffe von BASF
Siemens setzt bei seinem Leistungsschalter SIRIUS 3RV2 auf biomassebilanzierte Kunststoffe von BASF. Durch den Ersatz fossiler Rohstoffe durch Biomethan aus erneuerbaren Quellen werden Ressourcen geschont und Treibhausgasemissionen reduziert. Das Beispiel zeigt, wie Kunststoffinnovationen zur Dekarbonisierung von Industrie- und Infrastrukturanwendungen beitragen.
© BASF


Kunststoffrohre aus chemisch recycelten Rohstoffen (Neste, Borealis, Uponor, Wastewise Group)
Innovative Kunststoffrohre aus chemisch recycelten Rohstoffen zeigen, wie die Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie funktioniert. Durch die Umwandlung schwer recycelbarer Kunststoffabfälle in hochwertige Rohstoffe für neue Kunststoffrohre werden Ressourcen geschont, CO₂-Emissionen reduziert und nachhaltige Infrastruktur-Lösungen ermöglicht. © Uponor


Silikondichtstoff auf Basis nachhaltiger Rohstoffe (WACKER)
Nachhaltige Silikondichtstoffe wie ELASTOSIL® eco von WACKER reduzieren durch den Einsatz eines Massenbilanzansatzes den Verbrauch fossiler Rohstoffe und verringern den CO₂-Fußabdruck. Verpackt in PCR-Kartuschen aus recyceltem Kunststoff, verbindet die Lösung Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.
© Wacker


Biozirkuläres PVC für nachhaltige Bodenbeläge (Vynova)
Biozirkuläres PVC ermöglicht die Herstellung nachhaltiger Bodenbeläge mit reduziertem CO₂-Fußabdruck. Durch den Einsatz von Rohstoffen aus biogenen Rest- und Abfallstoffen werden fossile Ressourcen geschont und hochwertige Vinylböden für eine klimafreundliche Bau- und Wohnwirtschaft geschaffen. Das Beispiel von Amtico und Vynova zeigt, wie Kunststoffinnovationen Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz und modernes Design verbinden. © Amtico Flooring


Nachhaltige Fensterprofile aus biozirkulärem und recyceltem PVC (GEALAN & Westlake Vinnolit)
Nachhaltige Fensterprofile aus biozirkulärem und recyceltem PVC leisten einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Durch den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe, recycelter Kunststoffe und klimafreundlicher Produktionsverfahren lassen sich CO₂-Emissionen deutlich reduzieren. Das Beispiel von GEALAN und Westlake Vinnolit zeigt, wie innovative Kunststofflösungen Klimaschutz, Ressourceneffizienz und langlebiges Bauen miteinander verbinden. © GEALAN


3D-Wandpaneele aus 100 Prozent erneuerbaren Rohstoffen (INEOS Styrolution)
Nachhaltige 3D-Wandpaneele aus erneuerbaren und recycelten Kunststoffen ermöglichen klimafreundliche Lösungen für den Innenausbau. Die Kombination aus zirkulären Rohstoffen und innovativen Kunststoffmaterialien reduziert den Einsatz fossiler Ressourcen und unterstützt die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. © Orac


Poolfolie aus biozirkulärem PVC (Vynova)
Biozirkuläres PVC ermöglicht nachhaltige Poolfolien mit reduziertem CO₂-Fußabdruck. Durch den Einsatz erneuerbarer Kohlenstoffquellen und langlebiger Kunststoffmaterialien werden Ressourcen geschont und klimafreundliche Lösungen für den Poolbau geschaffen. © CGT Alkor


Kabelisolierung mit 50 Prozent Post-Consumer-Rezyklat (Borealis)
Recyclingkunststoffe in der Kabelindustrie tragen zur Ressourcenschonung und zur Kreislaufwirtschaft bei. Kabelisolierungen mit hohem Rezyklatanteil reduzieren den Einsatz fossiler Rohstoffe und ermöglichen nachhaltigere Infrastrukturlösungen.
© Borealis


Sportbeläge aus biobasiertem Polyethylen (Braskem)
Biobasierte Kunststoffe ermöglichen nachhaltige Sportbeläge mit reduziertem CO₂-Fußabdruck. Durch den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe und moderner Recyclingtechnologien werden Ressourcen geschont und langlebige Sportinfrastrukturen für die Zukunft geschaffen. © Polytan

Textilrecycling und
nachhaltige Kunststofffasern
Textilrecycling und nachhaltige Kunststofffasern leisten einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Durch den Einsatz recycelter und erneuerbarer Rohstoffe, innovative Materialien und moderne Recyclingverfahren können Ressourcen geschont und der CO₂-Fußabdruck von Textilien reduziert werden. Die folgenden Beispiele zeigen innovative Lösungen für eine nachhaltigere Textilindustrie.

Cloud 6 model von On: ein Laufschuh mit Zwischensohle aus erneuerbaren Rohstoffen (Borealis)
Nachhaltige Schuhmaterialien aus erneuerbaren Rohstoffen leisten einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in der Textil- und Sportartikelindustrie. Innovative EVA-Kunststoffe reduzieren den Einsatz fossiler Ressourcen und verbinden Klimaschutz mit hoher Produktleistung. © On


Fahrradtasche mit reduziertem CO₂-Fußabdruck (BASF)
Chemisch recycelte Rohstoffe ermöglichen nachhaltige Textil- und Taschenanwendungen mit geringerem CO₂-Fußabdruck. Durch die Nutzung von Rohstoffen aus recycelten Altreifen werden Ressourcen geschont und fossile Materialien ersetzt.© pingponq


Textil-zu-Textil-Recycling mit loopamid® (BASF)
Textilrecycling mit Polyamid ermöglicht geschlossene Stoffkreisläufe in der Modeindustrie. Innovative Technologien wie loopamid® verwandeln Textilabfälle in hochwertige neue Fasern und fördern eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft im Textilsektor. © BASF

Kunststoffinnovationen in der
Automobilindustrie und nachhaltigen Mobilität
Kunststoffe spielen eine Schlüsselrolle für die Mobilität der Zukunft. Innovative Materialien ermöglichen leichtere Fahrzeuge, verbessern die Energieeffizienz und unterstützen den Einsatz recycelter sowie zirkulärer Rohstoffe. Die folgenden Beispiele zeigen, wie Kunststoffinnovationen in der Automobilindustrie zu Klimaschutz, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft beitragen.

Türgriff aus massenbilanziertem Ultramid® (BASF)
Nachhaltige Kunststoffbauteile im Automobilbau helfen dabei, fossile Rohstoffe zu ersetzen und den CO₂-Fußabdruck von Fahrzeugen zu verringern. Der Einsatz massenbilanzierter Kunststoffe unterstützt die Kreislaufwirtschaft und fördert klimafreundliche Mobilitätslösungen.
© Mercedes-Benz


Nachhaltigere Fahrzeugmaterialien (Evonik)
Innovative Kunststoffmaterialien ermöglichen nachhaltigere Fahrzeuge, reduzieren den Ressourcenverbrauch und unterstützen die Mobilitätswende. Moderne Werkstoffe leisten einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor.
© Evonik


Design-for-Circularity-Laderaumbodenkonzept (Covestro)
Design for Recycling gewinnt in der Automobilindustrie zunehmend an Bedeutung. Kreislauffähige Fahrzeugkomponenten aus innovativen Kunststoffmaterialien erleichtern das Recycling und fördern eine ressourcenschonende Mobilität. © Covestro


Vom Altreifen zum neuen Fahrzeugbauteil (Covestro)
Chemisches Recycling von Altreifen schafft neue Rohstoffquellen für die Automobilindustrie. Die Technologie unterstützt die Kreislaufwirtschaft, reduziert Abfälle und ermöglicht nachhaltige Kunststoffanwendungen. © Covestro


Lackierter Kühlergrill mit Rezyklatanteil (Mocom)
Recyclingkunststoffe ermöglichen hochwertige Fahrzeugkomponenten mit reduziertem Ressourcenverbrauch. Geschlossene Materialkreisläufe fördern die Kreislaufwirtschaft und unterstützen nachhaltige Mobilitätskonzepte. © Mocom


Front-Crashabsorber für Fahrzeuge (Borealis)
Moderne Polypropylen-Werkstoffe ermöglichen leichte und zugleich sichere Fahrzeugkomponenten. Innovative Kunststofflösungen unterstützen energieeffiziente Mobilität und nachhaltiges Fahrzeugdesign. © Mercedes-Benz


Ultraleichter Luftkanal für Fahrzeuginnenräume (Borealis)
Leichtbaukunststoffe spielen eine Schlüsselrolle für die nachhaltige Mobilität. Innovative Polypropylen-Lösungen reduzieren Gewicht, sparen Ressourcen und verbessern die Energieeffizienz von Fahrzeugen.
© Borealis


INFINAIR™ 3D-Loop-Technologie für Fahrzeugsitze (Dow)
Nachhaltige Kunststofflösungen für Fahrzeugsitze verbessern Komfort, Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit. Innovative 3D-Loop-Technologien unterstützen die Kreislaufwirtschaft und fördern ressourcenschonende Mobilitätskonzepte. © Dow

Zirkuläre Rohstoffe für die Kreislaufwirtschaft
Zirkuläre Rohstoffe sind ein wichtiger Baustein der Kreislaufwirtschaft. Durch den Einsatz recycelter, biobasierter und erneuerbarer Rohstoffe können fossile Ressourcen geschont, CO₂-Emissionen reduziert und Wertstoffe länger im Kreislauf gehalten werden. Die folgenden Beispiele zeigen innovative Ansätze für eine nachhaltige Kunststoffproduktion und eine zirkuläre Wirtschaft.

Pyrolyseöl aus gemischten Kunststoffabfällen (ARCUS Greencycling Techologies)
Mit dem ARCUS-Verfahren werden gemischte Kunststoffabfälle, darunter ABS, PET und PVC, mittels Pyrolyse in hochwertige flüssige Rohstoffe umgewandelt. Die erzeugten Produkte erfüllen regulatorische Anforderungen und können als Ausgangsstoffe für neue Kunststoffanwendungen genutzt werden.
© ARCUS Greencycling Technologies


Rezyklierter Kohlenstoff aus Kunststoffabfällen (Neste)
Durch chemisches Recycling gewonnene Kohlenwasserstoffe aus Kunststoffabfällen können erneut zur Herstellung hochwertiger Kunststoffe eingesetzt werden. So entstehen Materialien in Neuwarequalität aus bereits genutzten Ressourcen.
Die Lösung unterstützt geschlossene Stoffkreisläufe und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. © Neste


Erneuerbarer Kohlenstoff für die Kunststoffproduktion (Neste)
Neste RE basiert auf erneuerbarem Kohlenstoff aus biogenen Rohstoffen und bietet Kunststoffherstellern eine Möglichkeit, den Anteil fossiler Rohstoffe in ihren Produkten zu reduzieren.
Dadurch können die CO₂-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette gesenkt und nachhaltigere Kunststofflösungen entwickelt werden. © Neste


Polyurethan-Recycling für geschlossene Materialkreisläufe (Evonik)
Evonik arbeitet gemeinsam mit REMONDIS an innovativen Recyclingverfahren für Polyurethan-Materialien. Ziel ist es, wertvolle Rohstoffe aus Altprodukten zurückzugewinnen und erneut in den Produktionsprozess einzubringen.
Das Projekt unterstützt die Entwicklung geschlossener Materialkreisläufe und stärkt die Ressourceneffizienz in der Kunststoffindustrie. © Evonik


Additive für effizientes Kunststoffrecycling (Evonik)
Evonik bietet ein umfassendes Portfolio an Additiven für verschiedene Recyclingprozesse. Die Lösungen unterstützen unter anderem die Entschäumung, Entmetallisierung, Entfernung von Etiketten und Druckfarben sowie die Optimierung von Aufbereitungsschritten.
Dadurch wird die Qualität recycelter Kunststoffe verbessert und deren Wiedereinsatz in hochwertigen Anwendungen erleichtert. © Evonik


Chemisches Recycling von Mehrschichtfolien (Carboliq)
Mehrschichtfolien aus der Käseverpackung von Arla, hergestellt von Südpack, werden mithilfe der Carboliq-Technologie in einen kreislauffähigen Rohstoff sowie Caprolactam-Monomere umgewandelt.
Dadurch können auch komplexe Kunststoffverpackungen, die mechanisch nur schwer recycelbar sind, als wertvolle Ressourcen genutzt werden. © Carboliq


Direkte Verölung von polyolefinreichen Reststoffen (Carboliq)
Reststoffe aus dem mechanischen Recycling, die technisch oder wirtschaftlich nicht weiter aufbereitet werden können, werden mithilfe der Carboliq-Technologie in einen kreislauffähigen Rohstoff umgewandelt.
So können bislang schwer verwertbare Kunststofffraktionen sinnvoll genutzt und fossile Rohstoffe ersetzt werden.
© Carboliq


Pyrolyseöl aus schwer recycelbaren Kunststoffabfällen (BlueAlp)
Die Technologie von BlueAlp wandelt schwer recycelbare Kunststoffabfälle aus Haushalten in hochwertiges Pyrolyseöl um. Dieses kann als Rohstoff für die Herstellung neuer Kunststoffe, einschließlich lebensmitteltauglicher Anwendungen, eingesetzt werden.
Das Verfahren trägt dazu bei, Kunststoffabfälle von Verbrennung und Deponierung abzulenken und in den Kreislauf zurückzuführen. © BlueAlp


Direkte Verölung von Ersatzbrennstoffen (Carboliq)
Mit dem Carboliq-Verfahren können stark vermischte und verunreinigte Reststoffe aus dem Recycling, einschließlich biomassehaltiger Fraktionen, in einen universell nutzbaren Rohstoff für die Chemie- und Kunststoffindustrie umgewandelt werden.
Dadurch werden bisher schwer verwertbare Materialströme für die Kreislaufwirtschaft erschlossen. © Carboliq


Chemisches Recycling verschmutzter Kunststoffabfälle (OMV Group)
OMV setzt chemisches Recycling ein, um verschmutzte Kunststoffabfälle zu verarbeiten, die für das mechanische Recycling nur eingeschränkt geeignet sind. Die gewonnenen Rohstoffe können erneut in der Kunststoffproduktion eingesetzt werden.
Dadurch werden wertvolle Materialien im Kreislauf gehalten und fossile Ressourcen eingespart. © OMV Group


Chemisches Recycling stark gemischter Kunststoffabfälle (OMV Group)
OMV verarbeitet stark gemischte Kunststoffabfälle mithilfe chemischer Recyclingtechnologien zu neuen Rohstoffen für die Kunststoffindustrie. Dadurch können auch anspruchsvolle Abfallströme in den Kreislauf zurückgeführt werden.
Die Lösung zeigt das Potenzial moderner Recyclingverfahren für eine nachhaltige Kunststoffproduktion. © OMV Group

Häufig gestellte Fragen zu Kunststoffinnovationen
Welche Rolle spielen Kunststoffinnovationen für die Kreislaufwirtschaft?
Kunststoffinnovationen ermöglichen die Nutzung von Rezyklaten, den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe sowie neue Recyclingverfahren. Dadurch können wertvolle Materialien länger im Wirtschaftskreislauf gehalten werden.
Was sind kreislauffähige Kunststoffe?
Kreislauffähige Kunststoffe sind Materialien, die so entwickelt wurden, dass sie nach ihrer Nutzung effizient gesammelt, sortiert und recycelt werden können.
Wie tragen innovative Kunststoffe zum Klimaschutz bei?
Innovative Kunststoffe können den Ressourcenverbrauch senken, den Einsatz fossiler Rohstoffe reduzieren und durch Recycling oder erneuerbare Rohstoffe zu einer geringeren Treibhausgasbilanz beitragen.
Welche Branchen profitieren von Kunststoffinnovationen?
Kunststoffinnovationen kommen unter anderem in den Bereichen Verpackung, Bauwesen, Mobilität, Medizin, Elektronik und Konsumgüter zum Einsatz.


Bettina Dempewolf
Head of Communication
PlasticsEurope Deutschland e.V.
bettina.dempewolf@plasticseurope.de
+49 (171) 9713962
Arcus Greencycling Technologies
Marcel Glas
marcel.glas@arcus-greencycling.com
BASF
Daniela Katzenmaier
daniela.katzenmaier@basf.com
Borealis
Jos van Haastrecht
jozeph.vanhaastrecht@borealisgroup.com
Braskem
Katarina Molin
katarina.molin@braskem.com
Carboliq
Luca Graebenteich
sgraebenteich@carboliq.com
Covestro
Ivo Erler
ivo.erler@covestro.com
Dow
Sara Stepancic Lang
sstepanciclang@dow.com
Evonik
Michael Hagemann
michael.hagemann@evonik.com
INEOS Styrolution
Katja Stache
katja.stache@ineos.com
Neste
Nils Pfennig
nils.pfennig@neste.com
Mocom Compounds
Ursula Beatrice Hessenauer
ursula.hessenauer@mocom.eu
OMV
Beate Edl
beate.edl@omv.com
Otto Krahn Group
Birgit Volkmann
birgit.volkmann@ottokrahn.group
Syensqo
Alice Albini
alice.albini@syensqo.com
Vynova
Uli Plotzke
ulrich.plotzke@vynova-group.com
Wacker Chemie AG
Lisa Caroline Schulz
lisacaroline.schulz@wacker.com
Westlake Vinnolit
Andrea Walter
andrea.walter@westlake.com