Forum Kunststoffpraxis 2027

Post-Industrial-Rezyklate – resiliente, nachhaltige und qualitätssichere Rohstoffquelle

Rezyklat fehlt, PIR zählt nicht. Was jetzt?
Globale Unsicherheiten, volatile Märkte und zunehmende Abhängigkeiten von internationalen Lieferketten stellen Unternehmen derzeit vor große Herausforderungen. Gerade in diesem Kontext eröffnet die Kreislaufwirtschaft neue strategische Perspektiven.

Die EU hat die Regeln geändert: Die Verpackungsverordnungschreibt ab 2030 Mindestanteile an Rezyklat vor, die neue Altfahrzeugverordnung ab 2032 mindestens 15 Prozent, ab 2036 mindestens 25 Prozent in den Kunststoffbauteilen neuer Fahrzeuge. Angerechnet wird ausschließlich Post-Consumer-Rezyklat (PCR).
Die Marktstudien von Conversio und BKV zeigen, dass die geforderten Mengen aus Post-Consumer-Abfällen bis 2030 nicht zu decken sind. Bei technischen Kunststoffen wie Polyamid liegt die verfügbare Menge weit unter dem Bedarf.

Post-Industrial-Rezyklate (PIR) sind seit Jahrzehnten der sortenreine, dokumentierte Rezyklatstrom der technischen Kunststoffverarbeitung. Für die neuen Quoten zählen sie bislang nicht. Wie Verarbeiter, Recycler und Anwender mit diesem Spannungsfeld umgehen, welche Rolle PIR als resiliente Rohstoffquelle spielt und wo die Grenze zwischen Nebenprodukt und Abfall sowie zwischen PCR und PIR verläuft, darum geht es beim wip-Forum Kunststoffpraxis am 24. Februar 2027 im IKK in Garbsen.

Wann: 24.02.2027

Begrüßung ab 09:30 Uhr

Wo: Hannover-Garbsen

https://wip-kunststoffe.de/forum-kunststoffpraxis-2027/


Datum
24 Feb 2027
Ort
Hannover-Garbsen
Veranstalter
wip