{"id":11145,"date":"2025-04-10T18:59:22","date_gmt":"2025-04-10T18:59:22","guid":{"rendered":"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/?p=11145"},"modified":"2025-04-11T16:33:51","modified_gmt":"2025-04-11T16:33:51","slug":"recyclingziele-der-kunststoffbranche-gefaehrdet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/2025\/04\/10\/recyclingziele-der-kunststoffbranche-gefaehrdet\/","title":{"rendered":"Reaktion auf ARD\/NDR-Berichterstattung: Recyclingziele der Kunststoffbranche in Gefahr \u2013 Verband fordert bessere politische Rahmenbedingungen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Frankfurt am Main, 10. April 2025 \u2013 <\/strong>Laut Medienberichten unter anderem im Polit-Magazin Panorama vom heutigen Donnerstag wird die Kunststoffbranche die selbst gesteckten Ziele f\u00fcr den Ausbau des Recyclings im Jahr 2025 verfehlen. Viele angek\u00fcndigte Projekte w\u00fcrden nicht umgesetzt, die Klimaziele seien gef\u00e4hrdet. Die Journalisten appellieren an die Verbraucher, den Kunststoffverbrauch einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verband der Kunststofferzeuger Plastics Europe und seine Mitglieder haben sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 auf europ\u00e4ischer Ebene klimaneutral zu produzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Anteil der Kunststoffe auf Basis von Rezyklaten, Biomasse und chemischem Recycling von derzeit rund 15 % auf 65 % im Jahr 2050 steigen. Zuletzt sank allerdings auf europ\u00e4ischer Ebene die Menge an recycelten Kunststoffen in \u00e4hnlichem Ma\u00df wie die Kunststoffproduktion insgesamt. Ende letzten Jahres warnte der Verband daher: Die wirtschaftliche Krise und die schwindende Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Kontinents gef\u00e4hrde nicht nur den Fortbestand und die Investitionsf\u00e4higkeit der etablierten Unternehmen, sondern auch die Fortschritte im Bereich der Nachhaltigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Christine Bunte, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Plastics Europe Deutschland e. V., zeigt Perspektiven auf: \u201eUm den Investitions-Turbo zu z\u00fcnden, brauchen wir wettbewerbsf\u00e4hige Energiepreise, den Ausbau der erneuerbaren Energietr\u00e4ger, eine wesentlich zielgerichtetere B\u00fcrokratie und drastisch beschleunigte Genehmigungsverfahren. Im gestern ver\u00f6ffentlichten Koalitionsvertrag von Union und SPD wurden hierf\u00fcr wichtige Weichen gestellt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich wurden 2024 rund 120.000 t fossile Rohstoffe auf Basis von chemischem Recycling ersetzt<a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">,<\/a> deutlich weniger als die 900.000 t, die sich der Verband als Ziel f\u00fcr 2025 gesetzt hatte<a id=\"_ftnref3\" href=\"#_ftn3\">.<\/a> Neben den bereits beschriebenen Faktoren und technischen Fragen ist ein entscheidender Grund, dass der politische Rahmen bisher wenig Unterst\u00fctzung bietet. Bunte betont: \u201eNachhaltige Produkte sind aktuell h\u00e4ufig teurer, das gilt auch f\u00fcr chemisches Recycling. Ohne klare politische Signale entsteht keine verl\u00e4ssliche Nachfrage \u2013 und damit keine Planungssicherheit f\u00fcr die Unternehmen, die allen Widrigkeiten zum Trotz investieren und Technologien skalieren wollen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Chemisches Recycling ist zwar ein wichtiger Bestandteil der L\u00f6sung. F\u00fcr eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft braucht es entsprechend der \u201eTransition Roadmap\u201c von Plastics Europe aber alle Kreislauftechnologien, also mechanisches Recycling, chemisches Recycling, Biomasse, sowie die Speicherung und perspektivisch die Nutzung von CO<sub>2<\/sub>. \u201eChemisches Recycling ist kein Allheilmittel\u201c, betont Bunte. \u201eEs setzt aber dort an, wo mechanische Verfahren an ihre Grenzen sto\u00dfen. Dadurch werden aus Abf\u00e4llen, die aktuell verbrannt werden, neue Rohstoffe.\u201c Aktuelle Studien unter anderem des deutschen Umweltbundesamtes belegen, dass chemisches Recycling damit wertvolle \u00f6kologische Beitr\u00e4ge leisten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtige Bestandteile einer funktionierende Kreislaufwirtschaft sind nach Einsch\u00e4tzung von Plastics Europe zudem das zirkul\u00e4res Produktdesign und die Verringerung des Rohstoffbedarfs beispielsweise durch Ausbau von Mehrwegsystemen und Materialeinsparungen. Plastics Europe kritisiert, dass die aktuelle Medienberichterstattung diese Elemente in der Transformationsstrategie der Branche nicht wiedergibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Christine Bunte spricht zuletzt die Folgen von pauschalen Begrenzungen der Kunststoffproduktion an: \u201eHier muss man hinterfragen, welche Alternative an die Stelle der Kunststoffe tritt und ob diese tats\u00e4chlich \u00f6kologisch vorteilhafter ist. Oft werden Kunststoffe genau deshalb eingesetzt, um CO<sub>\u00b2<\/sub>-Emissionen zu reduzieren, sei es im Leichtbau beim Automobil, bei den D\u00e4mmstoffen in Geb\u00e4uden, bei der Versorgungsinfrastruktur, Rohre und Kabel und erneuerbaren Energien. Ganz zu schweigen von fehlenden Alternativen im Bereich der Medizin und Hygiene.\u201c Auch im Verpackungsbereich zeigt sich, dass eine pauschale Verringerung der Kunststoffmenge sogar zu einem Anstieg der Klimaemissionen f\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Faktencheck: Panorama-Sendung vom 10.04.2025: Klimakiller Plastik \u2013 die Recycling-L\u00fcge<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Faktencheck zur Panorama-Sendung vom 10.04.2025 vergleichen wir die get\u00e4tigten Aussagen mit den tats\u00e4chlichen Fakten. Wir haben die Aussagen hier so wiedergegeben, wie wir sie verstanden haben.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Behauptung<\/strong>&nbsp;<\/td><td><strong>Richtig oder falsch?<\/strong>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Chemisches Recycling bleibt weiter hinter den Ank\u00fcndigungen der Kunststoffindustrie zur\u00fcck.&nbsp;<\/td><td><strong>Richtig.<\/strong> Im Jahr 2024 wurden rund 120.000 t fossile Rohstoffe durch chemisch basierte Rezyklate ersetzt. Angek\u00fcndigt waren 900.000 t in 2025: <a href=\"https:\/\/plasticseurope.org\/sustainability\/circularity\/recycling\/chemical-recycling\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Chemical recycling \u2022 Plastics Europe<\/a>.&nbsp;Das Ziel wird also voraussichtlich deutlich unterschritten.&nbsp;&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Es gibt keine Daten dar\u00fcber, welche Mengen an chemisch recycelten Rohstoffen eingesetzt werden.&nbsp;<\/td><td><strong>Falsch. <\/strong>Plastics Europe berichtet j\u00e4hrlich \u00fcber die in Europa verarbeiteten Kunststoffmengen sowie die Aufteilung in fossil basierten, mechanisch recycelten (aus industriellen Abf\u00e4llen), mechanisch recycelten (aus Endanwenderabf\u00e4llen), chemisch recycelten sowie biomassebasierten Rohstoffeinsatz. <a href=\"https:\/\/plasticseurope.org\/knowledge-hub\/plastics-the-fast-facts-2024\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Plastics \u2013 the fast Facts 2024 \u2022 Plastics Europe<\/a>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Die chemische Industrie investiert viel weniger als angegeben in chemisches Recycling.&nbsp;<\/td><td><strong>Wahrscheinlich richtig.<\/strong> Im Jahr 2021 hatten die Mitglieder von Plastics Europe angek\u00fcndigt, bis zum Jahr 2025 rund 2.6 Mrd. \u20ac zu investieren. Der aktuelle Stand wird derzeit erhoben. Es ist aber davon auszugehen, dass diese Zahl nicht erreicht wird.&nbsp;&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Die chemische Industrie setzt auf chemisches Recycling, um klimaneutral zu werden. (<em>Dies war die zentrale Botschaft der Sendung.<\/em>)&nbsp;<\/td><td><strong>Falsch.<\/strong> Um klimaneutral zu werden, braucht es Ma\u00dfnahmen, um sowohl den Energiebezug als auch die Rohstoffbasis sukzessive von fossilen Rohstoffen zu entkoppeln.&nbsp;Dies umfasst eine ganze Reihe an Bausteinen, darunter u. a. Verbesserung der Energieeffizienz, Verringerung von Klimagasen durch Katalyse (Lachgas-Katalysatoren) erneuerbare Energietr\u00e4ger (Wind, Solar), W\u00e4rmepumpen, Verbesserung der Logistik, Entwicklung neuer Produktionsverfahren (z. B. Elektrocracker) und einen Ersatz fossiler Rohstoffe durch komplement\u00e4res mechanisches, physikalisches und chemisches Recycling, den Einsatz nachhaltig gewonnener Biomasse und perspektivisch CO<sub>2<\/sub>. Auch die Speicherung von CO<sub>2<\/sub> wird eine Rolle spielen.&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Die chemische Industrie unternimmt nichts, um klimaneutral zu werden.&nbsp;<\/td><td><strong>Falsch.<\/strong> Die deutsche Chemieindustrie hat seit 1990 ihre Treibhausgasemissionen um 61 % gesenkt bei einer Produktionssteigerung um 48 % (Stand 2023). Einen sp\u00fcrbaren, aber nicht wesentlichen Anteil, hatte nach der Wiedervereinigung die Schlie\u00dfung \/ Verlagerung von Anlagen aus der ehemaligen DDR (-17\u202f% zwischen 1990 und 1995). Seit 2021 sind die Emissionen vor allem durch Produktionsr\u00fcckg\u00e4nge gesunken (rund 10 % Senkung der Emissionen bei einer Senkung der Produktionsmenge um ca. 20 %).&nbsp;<br>Die Daten werden von VCI regelm\u00e4\u00dfig ver\u00f6ffentlicht:&nbsp;<br>https:\/\/www.vci.de\/die-branche\/zahlen-berichte\/vci-statistik-grafiken-energie-klima-rohstoffe-chemie.jsp&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Die Kunststoffindustrie verkauft chemisches Recycling als Allheilmittel.&nbsp;<\/td><td><strong>Falsch.<\/strong> In der Transition Roadmap der europ\u00e4ischen Kunststoffindustrie zeigt auf, dass es m\u00f6glich ist, den Anteil fossiler Rohstoffe von heute ca. 85 % auf 35\u202f% in 2050 abzusenken und klimaneutral zu produzieren. Dazu m\u00fcssen die Reduktion des Verbrauchs zum Beispiel durch Mehrweg, mechanisches Recycling, chemisches Recycling und die Nutzung von Biomasse bis zum Jahr 2050 in \u00e4hnlicher Gr\u00f6\u00dfenordnung zur Einsparung fossiler Rohstoffe beitragen. Die stoffliche Nutzung von CO<sub>2<\/sub> wird bis zum Jahr 2050 voraussichtlich nur eine untergeordnete Rolle spielen, danach aber relevanter werden.&nbsp;<br><a href=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/knowledge-hub\/plastics-transitions-roadmap\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Plastics Transitions Roadmap &#8211; Full Report<\/a>, S. 21&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Chemisches Recycling aus Mischkunststoffen und verunreinigten Abf\u00e4llen funktioniert nicht.&nbsp;<\/td><td><strong>Falsch.<\/strong> Chemisches Recycling ist in der Tat umso einfacher, je sauberer die Kunststoffe sind, die eingesetzt werden. Allerdings zeigt beispielsweise die Firma Carboliq, dass selbst anspruchsvolle Materialien wie Ersatzbrennstoff verarbeitet werden k\u00f6nnen.&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Pyrolyseanlagen auf gro\u00dfer Skala zu betreiben ist technisch anspruchsvoll.&nbsp;<\/td><td><strong>Richtig.<\/strong> Das gilt aber auch f\u00fcr andere Technologien, die mehrere Anl\u00e4ufe gebraucht haben, um sich durchzusetzen \u2013 zum Beispiel Elektroautos, Handys, Laptops etc.&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Es ist an der Kunststoffindustrie, unabh\u00e4ngig von allen Umst\u00e4nden zu investieren.&nbsp;<\/td><td><strong>Falsch.<\/strong>&nbsp; Nachhaltige Produkte wie zirkul\u00e4re Kunststoffe sind in aller Regel teurer als konventionelle. Ohne klare politische Anreize entsteht f\u00fcr diese Produkte keine verl\u00e4ssliche Nachfrage \u2013 und damit keine Planungssicherheit f\u00fcr die Unternehmen, die allen Widrigkeiten zum Trotz (zunehmend schlechte Standortfaktoren in Deutschland und Europa, schwacher Markt, seit drei Jahren andauernde wirtschaftliche Krise) investieren wollen. F\u00fcr chemisches Recycling gibt es nach wie vor keine hinreichenden politischen Anreize und keine ausreichende Marktnachfrage.&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Die Kunststoffindustrie kann ihre Klimaziele in Europa nicht erreichen, nachdem sie die Ziele f\u00fcr das Recycling f\u00fcr 2025 verfehlt hat.&nbsp;<\/td><td><strong>Unklar.<\/strong> Es ist richtig, dass der Ausbau des chemischen Recyclings in 2023 mit 120.000 t Sekund\u00e4rrohstoffeinsatz bislang deutlich unter dem Ziel von 900.000 t lag, die im Jahr 2021 mit der Verabschiedung der Transition Roadmap gesetzt wurden. Gleichzeitig ist zwischen 2021 und 2023 aber auch die Produktion von Kunststoffen in Europa um 6.6\u202fmio t oder rund 12.5 % gesunken, von 60.6 mio t auf 54 mio t. Daher bedeutet die Nicht-Erreichung der Ziele nicht zwangsweise, dass die Klimaneutralit\u00e4t bis 2050 unerreichbar ist. Richtig ist aber, dass die Zielerreichung mit jedem Jahr, das verstreicht, schwieriger wird.&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Die Kunststoffindustrie behauptet, dass eine Verringerung des Kunststoffbedarfs nicht n\u00f6tig sei.&nbsp;<\/td><td><strong>Falsch.&nbsp;<\/strong> In der Transition Roadmap der europ\u00e4ischen Kunststoffindustrie ist klar aufgezeigt, dass der Anstieg des Verbrauchs von Kunststoffen durch beispielsweise Mehrweg und gutes Design reduziert werden muss, um klimaneutral zu werden. Damit kann in \u00e4hnlicher Gr\u00f6\u00dfenordnung fossiler Rohstoffeinsatz reduziert werden wie durch beispielsweise mechanisches Recycling.&nbsp;&nbsp;<a href=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/knowledge-hub\/plastics-transitions-roadmap\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Plastics Transitions Roadmap &#8211; Full Report<\/a>, S. 21&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer is-style-small\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber den Verband<\/h2>\n\n\n\n<p><em>PlasticsEurope Deutschland e. V.&nbsp;ist der Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland. Der Verband ist ein Fachverband des&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/www.vci.de\/startseite.jsp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Verbandes der Chemischen Industrie&nbsp;<\/em><\/a><em>(VCI) und Teil des europ\u00e4ischen Netzwerks&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/www.plasticseurope.org\/en\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Plastics Europe&nbsp;<\/em><\/a><em>mit Vertretung in Br\u00fcssel und den europ\u00e4ischen Wirtschaftszentren- und Hauptst\u00e4dten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:16px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer is-style-medium\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-jade-color has-alpha-channel-opacity has-jade-background-color has-background\" \/>\n\n\n\n<div style=\"height:16px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer is-style-medium\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:63%\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full rounded-md overflow-hidden\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"540\" height=\"540\" src=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/07\/Portrait_Bettina-Dempewolf_c_PlasticsEurope_540x540.png\" alt=\"Bettina Dempewolf: Sechs Ma\u00dfnahmen, die langfristig gegen das M\u00fcllproblem helfen\" class=\"wp-image-3107\" srcset=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/07\/Portrait_Bettina-Dempewolf_c_PlasticsEurope_540x540.png 540w, https:\/\/plasticseurope.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/07\/Portrait_Bettina-Dempewolf_c_PlasticsEurope_540x540-300x300.png 300w, https:\/\/plasticseurope.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/07\/Portrait_Bettina-Dempewolf_c_PlasticsEurope_540x540-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:250%\">\n<p>Ihre Ansprechpartnerin bei Plastics Europe:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bettina Dempewolf<\/strong><br>Leiterin Kommunikation<br>Telefon: +49 171 9713962<br>E-Mail:<strong><a data-type=\"mailto\" data-id=\"mailto:jacob.loring@plasticseurope.de\" href=\"mailto:jacob.loring@plasticseurope.de\"> <\/a><\/strong><a href=\"mailto:bettina.dempewolf@plasticseurope.de\">bettina.dempewolf@plasticseurope.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-white-color has-jade-background-color has-text-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/pressemitteilungen\/\">Link zur Pressemappe<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:16px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer is-style-small\"><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-jade-color has-alpha-channel-opacity has-jade-background-color has-background\" \/>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Christine Bunte, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Verbandes der Kunststofferzeuger PlasticsEurope Deutschland e. 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