{"id":11394,"date":"2025-08-18T12:57:19","date_gmt":"2025-08-18T12:57:19","guid":{"rendered":"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/?page_id=11394"},"modified":"2026-04-14T10:23:33","modified_gmt":"2026-04-14T10:23:33","slug":"mikroplastik-im-rhein-was-sind-die-erkenntnisse-der-lanuk-studie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/nachhaltigkeit\/kreislaufwirtschaft\/abfallmanagement-und-abfallvermeidung\/vermeidung-von-pelletverlusten\/mikroplastik-im-rhein-was-sind-die-erkenntnisse-der-lanuk-studie\/","title":{"rendered":"Mikroplastik im Rhein: Was sind die Erkenntnisse der LANUK-Studie?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Mikroplastik<\/strong> nennt man winzige Plastikteilchen mit weniger als f\u00fcnf Millimetern Durchmesser. Experten unterscheiden dabei <strong>prim\u00e4res Mikroplastik<\/strong> und <strong>sekund\u00e4res Mikroplastik<\/strong>. Prim\u00e4res Mikroplastik umfasst industriell hergestellte Kunststoffpartikel, die von Anfang an so klein produziert werden. Dazu geh\u00f6ren etwa Rohplastik-Pellets (granulatartige K\u00fcgelchen von ca. 1\u20135&nbsp;mm Gr\u00f6\u00dfe, das Grundmaterial zur Plastikproduktion) und Mikroplastik-K\u00fcgelchen, oft <em>Beads<\/em> genannt, unter 1 mm. <\/p>\n\n\n\n<p>Sekund\u00e4res Mikroplastik entsteht dagegen erst, wenn gr\u00f6\u00dfere Plastikst\u00fccke in der Umwelt zerfallen, zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung, Abrieb (etwa von Autoreifen) oder Verwitterung. Auch ausgewaschene, winzige Synthetikfasern aus Kleidung z\u00e4hlen dazu. Einmal in die Umwelt gelangt, baut sich Mikroplastik dort nur sehr langsam ab. Mikroplastik kann von Tieren f\u00e4lschlicherweise f\u00fcr Nahrung gehalten und verschluckt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ziele der Studie: Mikroplastik an der Quelle untersuchen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund hat das <strong>Landesamt f\u00fcr Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK)<\/strong> erstmals gezielt untersucht, <strong>ob und wie prim\u00e4res Mikroplastik direkt \u00fcber industrielle Abwassereinleitungen in den Rhein gelangt<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Bisher war bekannt, dass Mikroplastik aus diffusen Quellen \u2013 etwa Reifenabrieb von Stra\u00dfen oder unsachgem\u00e4\u00df entsorgter Plastikm\u00fcll \u2013 in die Gew\u00e4sser gesp\u00fclt wird. Unklar war jedoch, welchen Anteil Industriebetriebe durch punktuelle Einleitungen, also ihre Abwasserrohre an der Verschmutzung haben. Prim\u00e4re Mikroplastik-Partikel wie Pellets und Beads standen dabei im Fokus der Untersuchung, da sie direkt aus Herstellungs- und Transportprozessen stammen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die im Mai 2025 abgeschlossene Pilotstudie gibt einen ersten \u00dcberblick: Sie untersucht vier ausgew\u00e4hlte Chemie-Standorte am Rhein auf m\u00f6gliche Mikroplastikquellen und misst zugleich, wie stark der Rhein in NRW mit prim\u00e4rem Mikroplastik belastet ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Durchf\u00fchrung: Probenahme in Abwasser und Rhein<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Untersuchung wurden <strong>vier gro\u00dfe Industrieareale entlang des Rheins<\/strong> in NRW anonym ausgew\u00e4hlt (im Bericht als Standorte A,&nbsp;B,&nbsp;C und&nbsp;D bezeichnet). Diese Standorte beherbergen <strong>Chemiebetriebe<\/strong>, die in ihrem Betrieb mit Kunststoff-Rohmaterialien umgehen oder solche produzieren. <\/p>\n\n\n\n<p>An jedem Standort wurden <strong>Abwasserproben<\/strong> genommen, zum einen <strong>direkt an den Einleitstellen in den Rhein<\/strong> (den Endrohren, die gereinigtes Abwasser in den Fluss leiten), zum anderen an bestimmten <strong>Teilstr\u00f6men innerhalb der Betriebe<\/strong>. Letzteres sollte helfen, innerhalb der Anlage den Ursprung etwaiger Mikroplastik-Funde zur\u00fcckzuverfolgen. Insgesamt wurden <strong>16 Abwasserproben<\/strong> an den vier Standorten entnommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Parallel dazu nahmen die Fachleute <strong>Wasserproben an neun Messstellen im Rhein<\/strong> selbst, von der Stelle, an der der Fluss nach NRW hineinflie\u00dft (Raum Bad Godesberg), bis hinunter nach Duisburg. Diese Rheinproben dienten als \u00dcbersicht, wie stark der Strom auf seinem Weg durch NRW mit prim\u00e4rem Mikroplastik belastet ist.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Messung nutzte das LANUK-Team spezielle <strong>Filter-Kaskaden<\/strong>: Dabei wird gro\u00dfe Wassermengen durch eine Reihe von Filtern mit abnehmender Maschenweite gepumpt (z.B. 500&nbsp;\u00b5m, 300&nbsp;\u00b5m, 100&nbsp;\u00b5m), um selbst sehr kleine Partikel herauszufiltern. Ein solches System wurde teils an vorhandene Abwasserleitungen angeschlossen, teils mit Pumpen in offene Gerinne geh\u00e4ngt. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Rhein selbst kamen Netzfangeinrichtungen (sog. Manta-Trawl-Netze) zum Einsatz, die an Bord eines Laborschiffs das Oberfl\u00e4chenwasser durchsiebten. Alle gefilterten R\u00fcckst\u00e4nde wurden anschlie\u00dfend im Labor ausgewertet, um die Anzahl am Mikroplastik pro Kubikmeter Wasser zu bestimmen. Die aktuelle Studie liefert Ergebnisse f\u00fcr die Kunststoffpartikeln unter 1 mm (sog. Beads). Laut LANUK sind weitere Untersuchungen u.a. an anderen Messstellen und unter unterschiedlichen Witterungsbedingungen geplant.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die wichtigsten Ergebnisse im \u00dcberblick<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die <strong>Ergebnisse<\/strong> der Pilotstudie lassen sich so zusammenfassen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In <em>allen<\/em> untersuchten Abwasserproben der vier Chemie-Standorte wurden prim\u00e4re Mikroplastik-Partikel unter 1 mm (sog. Beads) gefunden.<\/strong> Die gemessenen Konzentrationen reichten von 0,95 bis 2.571 Beads pro Kubikmeter Abwasser (m<sup>3<\/sup>). Ein Kubikmeter entspricht dabei etwa f\u00fcnf gef\u00fcllten Badewannen. Dieser oberste Wert von rund 2.571 Teilchen pro m\u00b3 stammt von <em>einer einzigen Einleitungsstelle<\/em> und stellt einen Ausrei\u00dfer dar. Alle anderen Messwerte lagen deutlich niedriger, \u00fcberwiegend zwischen etwa 1 und 19 Beads pro m\u00b3. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit anderen Worten: <strong>Nur bei einem Betrieb wurde eine extrem hohe Mikroplastik-Fracht entdeckt; bei den \u00fcbrigen Einleitungen fanden sich zwar ebenfalls Kunststoffk\u00fcgelchen, aber in vergleichsweise geringen Mengen. <\/strong>Auf die m\u00f6gliche Fracht an Kunststoffpartikeln gr\u00f6\u00dfer als 1 mm (Pellets, bis 5 mm) geht die Studie nicht ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch im Rhein selbst wurden an <em>allen<\/em> neun beprobten Stellen Mikroplastik-Partikel nachgewiesen.<\/strong> Die Konzentrationen des prim\u00e4ren Mikroplastiks lagen hier im Bereich von rund 0,6 bis 3,6 Beads pro Kubikmeter Flusswasser. Diese Werte sind deutlich niedriger als im Abwasserstrom, was zu erwarten ist, da das Flusswasser stark verd\u00fcnnt und vermischt ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Mikroplastik-Belastung im Rhein nimmt tendenziell flussaufw\u00e4rts zu, wenngleich einige unteren Rheinabschnitte etwas h\u00f6here Partikelzahlen aufwiesen als die Messstellen weiter oben (Richtung Bonn). Es kann somit nicht ausgeschlossen werden, dass sich auf dem Weg durch NRW weiteres Mikroplastik ansammelt, sei es aus weiteren Punktquellen (Gewerbe) oder aus anderen diffusen Quellen entlang des Flusses.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig zu betonen: Die gefundenen Beads machen zwar Schlagzeilen, aber sie stellen vermutlich nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Mikroplastik-Belastung des Rheins dar. <\/strong>In den Gew\u00e4ssern dominieren zahlenm\u00e4\u00dfig meist sekund\u00e4re Mikroplastik-Partikel wie Abrieb und Fragmente. Dennoch sind die industriell hergestellten Mikrok\u00fcgelchen von gro\u00dfer Bedeutung, weil sie vermeidbar w\u00e4ren. Sie gelangen oft <em>durch Verluste bei Produktion oder Transport<\/em> in die Umwelt. Die Studie liefert hierzu nun erstmals konkrete Daten direkt an den Emissionsquellen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer is-style-small\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Forscher-finden-Kusntstoff-im-Rhein-1024x768.png\" alt=\"Forscher haben industrielle Kunststoffpartikeln m Rhein gefunden. 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Bei sogenannten Beads, handelt es sich um kleine Kunststoffpartikel mit Durchmesser unter 1mm. <\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer is-style-small\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schlussfolgerungen des LANUK<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die LANUK-Studie zieht aus den Ergebnissen mehrere <strong>Schlussfolgerungen<\/strong> und skizziert <strong>Folgema\u00dfnahmen<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Mikroplastik nicht nur diffus (verstreut) aus der Allgemeinheit ins Wasser gelangt, sondern auch punktuell \u00fcber bestimmte industrielle Abw\u00e4sser in den Rhein. <\/strong>Zwar handelt es sich um eine Pilotuntersuchung, doch sie belegt den direkten Eintrag \u2013 insbesondere ein Chemiebetrieb fiel mit ungew\u00f6hnlich hohen Werten auf. Damit ist klar, dass bei einzelnen Industrieanlagen Handlungsbedarf bestehen kann.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das LANUK wertet die Untersuchung als erfolgreichen ersten Schritt, betont aber, dass es eine Momentaufnahme ist.<\/strong> Noch kann man keine belastbaren langfristigen Trends ableiten. Die gro\u00dfe Spannweite der Befunde, von unauff\u00e4llig bis extrem hoch, zeigt, dass weitere Forschung n\u00f6tig ist, um zu verstehen, ob solche Emissionen kontinuierlich auftreten oder auf bestimmte Ereignisse (z.B. Havarien, Reinigungsprozesse) zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das LANUK k\u00fcndigt an, die Studie fortzuf\u00fchren. Folgeuntersuchungen sollen z.B. bei unterschiedlichem Wetter stattfinden, da Starkregen auf dem Gel\u00e4nde verstreute K\u00fcgelchen absp\u00fclen k\u00f6nnte.<\/strong> Geplant sind auch Messungen unmittelbar ober- und unterhalb einzelner Industrie-Einleitungen im Rhein. So will man gezielter ermitteln, wie viel Mikroplastik ein konkreter Standort tats\u00e4chlich ins Gew\u00e4sser abgibt. Zudem arbeitet das Landesamt daran, die Analytik zu verfeinern: K\u00fcnftig sollen auch noch kleinere Kunststoffpartikel und Bruchst\u00fccke erfasst werden k\u00f6nnen, die bisher mit blo\u00dfem Auge beim Ausz\u00e4hlen \u00fcbersehen wurden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Eine zentrale Botschaft der Studie ist, dass Vermeidung an der Quelle der effektivste Schutz ist. <\/strong>Umweltminister Oliver Krischer betonte, Mikroplastik d\u00fcrfe gar nicht erst mit Abwasser in die Gew\u00e4sser gelangen. Alle Beteiligten in der Produktion und Logistik m\u00fcssten sorgsam mit Kunststoffgranulat umgehen. Bereits w\u00e4hrend der Studie hat das LANUK daher den Dialog mit den betroffenen Unternehmen gesucht. Es gab erste Gespr\u00e4che mit den Betriebsleitungen dar\u00fcber, wie man Leckagen aufsp\u00fcrt und Verluste reduziert. <a>In der Folge wurden etwa zus\u00e4tzliche Reinigungsma\u00dfnahmen auf einigen Werksgel\u00e4nden eingeleitet, um herumliegende Plastikk\u00fcgelchen besser aufzulesen, damit sie nicht vom Regen in die Kanalisation gesp\u00fclt werden.<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Langfristig sollen auf Basis solcher Daten auch Grenzwerte und Regeln f\u00fcr Mikroplastik-Eintr\u00e4ge in Gew\u00e4sser entwickelt werden<\/strong>, so die Ank\u00fcndigung des Ministers. Derzeit gibt es noch keine gesetzlichen Konzentrationsgrenzen f\u00fcr Mikroplastik im Wasser. Krischer rechnet jedoch damit, dass in den n\u00e4chsten Jahren zumindest f\u00fcr bestimmte Mikroplastik-Arten Orientierungswerte auf EU-Ebene geschaffen werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div id=\"explore-block_1767d9829df77a195ba04cd8acb7d268\" class=\"explore-further\">\n  <div class=\"flex flex-col bg-mist-900 rounded-md mt-8 md:mt-28 md:w-1\/2 md:mr-auto\">\n    <div class=\"flex-1 relative p-6 md:px-10 md:py-8\">\n      <div class=\"absolute top-0 left-0 p-5 inline-block transform -translate-x-1\/2 -translate-y-1\/2\">\n      <\/div>\n      \n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Links<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"Forscher finden Mikroplastik im Rhein\">Pressemitteilung: Forscher finden Mikroplastik im Rhein<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/nachhaltigkeit\/kreislaufwirtschaft\/abfallmanagement-und-abfallvermeidung\/vermeidung-von-pelletverlusten\/faq-kunststoff-pellets-und-mikroplastik-in-gewaessern\/\">FAQ: Kunststoff-Pellets und Mikroplastik in Gew\u00e4ssern<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.opcleansweep.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Operation Clean Sweep\u00ae<\/a><\/p>\n\n\n    <\/div>\n  <\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mikroplastik nennt man winzige Plastikteilchen mit weniger als f\u00fcnf Millimetern Durchmesser. 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